Wo man seinen Server hostet, ist immer eine zentrale Frage.

Es gibt viele Faktoren, welche Bestimmen, für welchen Hoster und welches Hosting Paket man sich entscheidet.

Einige der wichtigsten Faktoren sind:

  • wofür wird der Server benötigt
  • die monatlichen Kosten
  • die Verfügbarkeit
  • das Preis/Leistungs-Verhältnis
  • die Netzwerkanbindung
  • der verfügbare Speicherplatz
  • wo ist der Serverstandort

Ein Punkt, auf den man besonders eingehen kann, um schon im Vorfeld auszusortieren ist, wofür man den Server verwenden will.
Will man nur eine kleine simple Webseite hosten (wie z. B. einen Blog)? Will man einen Mailserver? Will man Container benutzen (Docker, Kubernetes, LXD)? Will man eigene Software darauf laufen lassen? Will man einen Gameserver betreiben?
Hierbei sollte auch beachtet werden: Will ich den Server selbst administrieren und hab ich auch die nötigen Kenntnisse dazu, oder will ich einfach nur ein fertiges All-Inklusive-Paket bei dem ich mich um nichts mehr kümmern muss.

Entscheidet man sich dafür, dass man sich um nichts kümmern will, kann man sich in erster Linie Managed Server ansehen. Dazu gehören auch Webspace Pakete.
Will man also nur eine kleine Webseite betreiben, will sich um sonst nichts kümmern (weil man nicht die Lust, Zeit oder Kenntnis hat), so ist ein Webspace Paket das Mittel der Wahl.
Braucht man noch einen Mailserver dazu? Auch das ist oft bei einem Webspace Paket mit dabei.

Will man allerdings die Dinge selbst in die Hand nehmen, ist ein V-Server oder ein Root-Server genau das richtige.

Jetzt stellt man sich vielleicht die Frage, was ist ein V-Server und was ist ein Root-Server und was ist der Unterschied zwischen den zwei?
Im Prinzip sind V-Server und Root-Server sehr ähnlich. Es sind in der Regel virtuelle Maschinen, auf die man vollständigen Zugriff hat (Kommandozeile mit root-User).
Bei einem V-Server stehen allerdings meist nicht so viele Ressourcen zur Verfügung und die, die man hat, werden noch mit anderen geteilt. Sprich, man hat keine dedizierte Rechenleistung.
Bei einem Root-Server ist der Fokus auf höhere Rechenleistung als bei V-Servern, welche auch dediziert, also nur für einen selbst, ist. Oft wird für Root-Server auch eine höhere Mindestverfügbarkeit garantiert.

Für mich stand Fest, wenn ich einen Server habe, will ich ihn selbst administrieren. Und, ich brauche auch etwas Leistung, die mir sicher zusteht.
Zudem will ich nicht nur kleine Webseiten hosten, sondern auch mit Containern und ähnlichem arbeiten.
Also war für mich das Mittel meiner Wahl ein Root-Server.

Ich hab viele verschiedene Hoster verglichen. Mir ist dabei wichtig, das es ein Hoster aus Deutschland ist, weil ich nicht will, das meine Daten sonst irgendwo liegen.
Ich bin dabei relativ schnell auf netcup gestoßen, einem deutschen Hoster, der sein Rechenzentrum in Nürnberg stehen hat.
Hohe Verfügbarkeit und schnelle Netzwerkanbindung inklusive.
Und wenn man sich das Preis/Leistungs-Verhältnis ansieht: unschlagbar.
Ich konnte keinen anderen finden, der bessere Pakete bietet.
Auch die Verfügbarkeit ist Top. Ich hatte in mehr als einem Jahr keine Ausfälle. (Zumindest keine, die ich bemerkt hätte, und das hätte ich.)
Von der Anbindung: Kein Problem, bis zu 1 GBit/s und eine Monatliche “Flat” von 80 TB in der Höchstgeschwindigkeit. Mehr optional buchbar.

Für welchen Hoster man sich entscheidet, ist natürlich immer einem selbst überlassen. Jeder sieht die Prioritäten wo anders.
Auch kann man, wenn man ein spezielles Szenario hat sich nach spezialisieren Hostern umsehen.
Will man sehr sehr hohe Rechenleistung oder verteilte Rechenzentren, so kommt man um die ganz großen Anbieter (Google Cloud, AWS und Co.) wahrscheinlich nicht drum herum.
Aber ich finde, blind und ohne große Abwägung sollte man nicht zu den großen Anbietern wechseln. Weil oft bieten das, was man sucht, auch kleinere – vielleicht unbekanntere – Unternehmen, genau das, was man sucht, meist noch zu einem kleineren Preis.